Reuesende
 

Des Geistes Stand
schon bald erklommen,
durchWahnes Hand
des Sinnes entronnen.

Der Klingen Schneide
soll nun retten,
Wer im Leide
will sich betten.

Blut erhebt mich,
Das Leben schwindet,
Tod entsinnt sich,
Leib sich windet.

Spür die Kälten,
Spür die Schmerzen,
Spür die Welten,
Spür deine Herzen.

Mein Leib zerfällt
auch ohne Jahre.
Mein Geist zerschellt,
Wissen ich wahre.

Mein Blick zerbricht,
Mein Leben endet.
Mein Geist erlischt,
Meine Reue verendet.