Erdweg
 

In den Stunden tief verborgen, ruhn des Herzens höchste Sorgen. Entrinnen nur auf rotem Pfade, im bleichen Land, auf toter Saat.
Rinsaale schwarzer Kummertränen, fallen tief bis auf die Venen. Pulsierend quellt der alte Leib und wie zum Zeitvertreib verrichten Hände ihre Taten...
Die Augen tod, so folgen sie dem Wege, tief beschnitten sei das Leben. Erlösung treibt den Kummerwahn, nagt langsam an der Zeiten Zahn...
Jahr um Jahr sich bald erhoben, Haut um Haut sich bald verwoben, reißen unter tobend Hass. Klingen hilft, so macht das Spass...
Narben höret unser Schrein, Ewigkeit war unser sein. Lasset uns doch fortverweilen, wollen teilen unsere Zeilen tiefsten Kummers, um zu sehen, was verborgen. Lass uns retten, was verloren, lass uns fühlen, was uns tötet....
Vergebe unserem tiefgefühl, Erde hilft, so schnell und kühl...